REACH-Registrierungsdossiers werden vermehrt kontrolliert

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) weist Unternehmen darauf hin, dass ‎sie ihre Registrierungsdossiers unter REACH - nach Maßgabe der letzten ‎Umsetzungsvorgaben seit Dezember 2020 – regelmäßig überprüfen und ‎aktualisieren sollten. Diese würden demnach nun vermehrt kontrolliert. Ein erster ‎Schwerpunkt der gemeinsam mit nationalen Behörden durchgeführten Kontrollen ‎soll laut ECHA auf Dossiers liegen, die einen Bezug zu zulassungspflichten ‎SVHCs (besonders besorgniserregenden Stoffen) unter REACH aufweisen.‎
Die ECHA begann nach eigenen Angaben im März 2021 mit der ‎Vollständigkeitsprüfung der Chemical Safety Reports. Die ECHA richtet am 16. ‎November 2021 ein Webinar (“Completeness checks of chemical safety reports - ‎practical advice“) aus, um den Unternehmen Hinweise zu geben, wie die ‎Anforderungen erfüllt werden können. Das Webinar soll am 16. November 2021 um ‎‎10.00 Uhr auf der Website der ECHA verfügbar sein.‎

Darüber hinaus hat die ECHA ein neues Meldeformat zum Kontrollbericht u. a. ‎bestimmter Emissionen von Chromtrioxid für Unternehmen (spez. Downstream ‎User) der Beschichtungs- und Oberflächenbehandlungsindustrie veröffentlicht. ‎
Betroffen sind demnach - neben Werten des Arbeitsschutzes - Emissionen in ‎Abwasser und Luft. Ebenfalls weist die ECHA in ihrer Mitteilung bereits auf den ‎ersten Fristablauf am 18. Dezember 2021 hin. Das Meldeformat der ECHA wird in ‎Kürze hier freigeschaltet.‎

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